Eine-Welt-Arbeit: TESFA

TESFA (in amharischer Sprache aus Äthiopien): HOFFNUNG

Seit der Gründung der TESFA-Eine-Welt-Gruppe im Jahr 1985 ist es gelungen, durch den Verkauf von Transfair-Waren und Kunstgewerbe regelmäßig Projekte in aller Welt mit Spenden zu unterstützen. Inzwischen haben wir den Laden aufgegeben, versuchen jedoch durch verschiedene Aktionen auf die Situation in den Entwicklungsländern aufmerksam zu machen und weiterhin um Spenden zu werben. Die Tesfa-Mitglieder haben sich verpflichtet, jährlich mit einer persönlichen Spende zu dieser Arbeit beizutragen. Transfair-Artikel gibt es in mehreren Feuchtwanger Supermärkten. Kaffee, auch in größeren Mengen für Kirchengemeinden, kann über die TESFA-Gruppe bezogen werden (Tel. 09852 90820 Dekanatsbüro).

Gesichtspunkte unter denen die TESFA-Eine-Welt-Arbeit geschieht:
Aus unserem christlichen Selbstverständnis heraus können wir Solidarität zeigen, in dem wir

  • an die anderen Menschen denken,
  • uns einsetzen für Frieden und Gerechtigkeit,

auch wenn es manchmal nur ganz kleine Schritte sind:

  • aufstehen, wenn jemand ausgegrenzt wird
  • aufmerksam machen auf Ungerechtigkeiten
  • gegen Vorurteile das Wort erheben
  • unser eigenes Schubladendenken überprüfen Mitgefühl zeigen
  • und letztlich teilen und abgeben von unserem Reichtum: z. B. bewusst einkaufen – fairer Handel (faire Preise = Lebensgrundlagen) spenden

Seit vielen Jahren regelmäßig unterstützte Projekte:

APROSAS in San Andres
Webwaren aus Guatemala
1987 gründeten Frauen aus dem Dorf San Andres mit einer deutschen Krankenschwester eine Webereigenossenschaft, um die schlechten Lebensbedingungen der Indiofamilien zu verbessern. Durch den Gewinn aus dem Verkauf der Webwaren nach Deutschland erwirtschafteten sie nicht nur ihr Familieneinkommen, sondern konnten gemeinschaftliche Einrichtungen schaffen, von denen das ganze Dorf profitiert: eine Farm mit Viehzucht und Gemüseanbau; eine Bäckerei, eine Schneiderei; eine Vorschule und eine zweisprachige Grundschule, in der abends Kurse für Erwachsene zur Alphabetisierung, Ausbildung zu GesundheitshelferInnen und LehrerInnen angeboten werden. Um vor allem die Gehälter der LehrerInnen zu gewährleisten, werden laufend Spendengelder benötigt.

HAITI-KINDERHILFE e. V.
Haiti zählt zu den 20 ärmsten Ländern der Erde. Wie überall sind die Kinder die Hauptleidtragenden: zwei Drittel sind fehl- bzw. unterernährt, ein Viertel der Kinder stirbt vor Erreichen des5. Lebensjahres, oft an einfachen Krankheiten wie Durchfall oder Fieber. Die Haiti-Kinderhilfe e. V. (HKH) versucht mit ihrer Förderung den Willen und die Möglichkeiten zur Selbsthilfe zu steigern. Durch die private Organisation der HKH wird gewährleistet, dass die Gelder auch wirklich ihre Zweckbestimmung erreichen. Unter anderem wurden bisher gefördert: Einrichtung von Kindergärten und Schulen, Schulspeisung; Aus- und Weiterbildung der Lehrer und Erzieher; Krankenstationen und Reha-Einrichtungen; Alphabetisierung; Haushaltslehre und Gesundheitserziehung; Eröffnung einer Werkstatt für alternative Energie (Solarkocher); Aufbauhilfe von Klein- und Familienbetrieben.

Weitere Infos dazu unter www.haitikinderhilfe.de

 

NEPRA e. V. & AKAR in Nepal
1987 wurde in Dortmund der Verein NEPRA e. V. (Nepal und Lepra) gegründet. Der Verein betreibt in der Hauptstadt Kathmandu eine Leprastation
und betreut durch mobile Kliniken mehrere Dörfer in der Umgebung. Die medizinische Versorgung allein gewährleistet jedoch noch nicht eine bessere soziale Situation der noch immer Ausgestoßenen. Von der ehemaligen Krankheit meist deutlich gezeichnet, sind sie oft zu einem Betteldasein verdammt. Eine ganzheitliche Gesundung bedeutet aber die Integration in ein normales Leben. Dazu wurden Behindertenwerkstätten gegründet. Trotz deutlich reduzierter Arbeitsleistung wird den Geheilten dort ein normaler Lohn gezahlt und soziale Zusatzleistungen wie Mietzuschuss, Schulgeld für die Kinder gewährt. So können die Geheilten wieder für sich selbst sorgen, eine Familie gründen und für ihr Alter vorsorgen. Die Produkte werden in Deutschland unter dem Namen AKAR vertrieben. Neben einer Weberei und Näherei wird handgeschöpftes Papier hergestellt und verarbeitet; eine Druckerei, Schlosserei und Schnitzerei und mehrere Einrichtungen zur Weiterverarbeitung sind außerdem in Betrieb.

Weitere Infos dazu unter www.nepra.de

THIKA – in Kenia/Afrika
Die Kirchengemeinde St. Marien, Nürnberg, hat eine Schwester, Luise, nach Kenia in die Nähe der Stadt Thika entsandt, um sich der ständig steigenden Zahl von Flüchtlingskindern und Aidswaisen anzunehmen. Über 900 Kinder erhalten so Nahrung, Unterkunft und schulische Ausbildung. Die Aufgaben bei Sr. Luise sind in den letzten Jahren durch die Aidskatastrophe und die Bürgerkriege immens gewachsen. Neueste, und zum Teil schon fertiggestellte Vorhaben sind ein Krankenhaus und ein Waisenhaus. Die Spenden werden dringend benötigt und fließen zu hundert Prozent in das Projekt, da es von Nürnberg aus vollkommen ehrenamtlich betreut wird.

Weitere Infos dazu unter www.pfarrei-st-marien.de


FRIEDENSDORF INTERNATIONAL  in Oberhausen
Durch Unruhen und Kriege schwer verletzte und kranke Kinder, die in ihren Heimatländern medizinisch nicht versorgt werden können, nimmt das Friedensdorf Oberhausen seit 1967 auf und stellt die medizinische Behandlung und Rehabilitation sicher. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit deutschen und österreichischen Kliniken, die die stationären Behandlungen kostenlos übernehmen.
Nach erfolgter Rehabilitation kehren die Kinder wieder in ihre Heimatländer zu ihren Familien zurück. Auch in den Heimatländern der Kinder selber ist die Organisation tätig. Katastrophenhilfe, medizinische Unterstützung und eigene Friedensdorf-Projekte vor Ort sollen Not, Leid und Elend lindern. Das Leben der Kinder ist abhängig von den Spenden, die das Friedensdorf erhält, denn nur durch Spenden kann das Programm für Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten finanziert werden.

Weitere Infos dazu unter www.friedensdorf.de



Wir freuen uns, wenn Sie diese Menschen in allen Kontinenten mitbedenken und sagen unseren herzlichen Dank im Voraus!


Evang.-Luth. Kirchengemeinde
TESFA-Gruppe
Sparkasse Feuchtwangen
Konto 82 073 BLZ 765 500 00
IBAN DE32 765 500 000 000 082 073

Auf Wunsch erhalten Sie eine Spendenbescheinigung


TESFA-Mitarbeiterinnen:

Katja Holzner
Cornelia Kochler
Hannelore Kohler
Gabriele Lechler
Johanna Meister
Sophia Oppel
Ellen Schürrlein
Jana Schürrlein
Lisa-Marie Stadelbauer
Erika Zein


Informationen:
Dekanatsbüro, Tel. 09852 90820 
E-Mail: dekanat-feuchtwangen@elkb.de